Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement (QM) mit sich selbst – wie funktioniert das?

Ursprünglich stammt das Qualitätsmanagement aus der Wirtschaft, wo mithilfe spezieller Strategien die Qualität eines Produktes, einer Dienstleistung, eines Arbeitsprozesses oder auch die Zufriedenheit der Kunden erhöht werden soll.

Die Vorgehensweisen im Qualitätsmanagement lassen sich aber auch gut in den privaten Bereich übertragen, z.B. mit dem Ziel, die Lebensqualität, das Selbstbewusstsein oder einen freundlichen, angemessenen Umgang mit sich selbst und anderen zu fördern!

QM mit sich selbst kann zum Beispiel bedeuten, Selbsterkenntnisse zu notieren und in regelmäßigen Abständen zu sichten, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Das erneute Durchdenken zu einem späteren Zeitpunkt kann auch weitere Erkenntnisse in Gang setzen.
QM mit sich selbst kann bedeuten, sich wiederholende Verhaltensweisen oder gewohnte Konfliktlösungsstrategien gezielt zu hinterfragen. Ebenso ist es natürlich möglich, die eigene Selbstsicht oder auch Weltsicht analytisch zu hinterfragen, um destruktive Glaubenssätze und eingefahrene Denkmuster zu enttarnen.
Schließlich gehört zum QM mit sich selbst auch die Erarbeitung von konkreten Alternativen für Verhaltensweisen, die als unangemessen enttarnt wurden. Auch hier trägt eine regelmäßige Beschäftigung mit den erarbeiteten Inhalten dazu bei, die Handlungsalternativen langfristig im Repertoire zu behalten!

Qualitätsmanagement kann ebenso auch in Gruppen wie z.B. in einer Partnerschaft oder einer Familie durchgeführt werden, um den Umgang miteinander auf eine konstruktive, tolerante und freundschaftliche Ebene zu bringen oder ihn dort zu stabilisieren.